Wie Kiki Ochsenknecht ihren eigenen Weg neben Uwe fand

Als Kirsten „Kiki“ Viebrock am 7. Juli 2017 Uwe Ochsenknecht heiratete, wurde aus einer seit Jahren bestehenden Beziehung offiziell eine Ehe. Die beiden entschieden sich dabei gegen eine große Prominenteninszenierung: Die standesamtliche Trauung fand im südhessischen Zwingenberg statt, gefeiert wurde im kleinen Kreis.

Für Kiki bedeutete die Hochzeit jedoch nicht, dass sie plötzlich nur noch als Ehefrau eines bekannten Schauspielers auftreten wollte. Schon damals hatte sie einen eigenen beruflichen Hintergrund im Beauty-Bereich – und wenige Monate später entstand ausgerechnet aus ihrem Hochzeitskleid die Idee für ein gemeinsames Modelabel.

Aus einem Hochzeitskleid entstand ein Modeprojekt

Das Kleid für die Hochzeit entwarf die Berliner Modedesignerin Anne Wolf. Daraus entwickelte sich im Sommer 2017 die Idee für KIK/ANN, ein Label, das sommerliche Tuniken mit Berliner Einflüssen und dem Lebensgefühl Mallorcas verbinden sollte.

Die Geschichte ist auf der offiziellen Seite des gemeinsamen Labels KIK/ANN dokumentiert. Dort wird Kiki nicht als prominente Begleiterin vorgestellt, sondern als Kosmetikerin und Mitgründerin des Projekts.

Die Verbindung zwischen Berlin und Mallorca war dabei kein künstliches Marketingthema. Kiki pendelte bereits zwischen beiden Orten. Street-Art-Motive aus Berlin wurden mit leichten Stoffen und Schnitten verbunden, die eher an Sommer und Inselurlaub erinnerten.

Über ihre Arbeit sagte sie:

„Wahre Schönheit kommt von innen, mit Kosmetik und Mode können wir sie nur unterstreichen.“

Das ist eine der wenigen längeren öffentlichen Aussagen Kikis über ihre eigene Arbeit. Persönliche Interviews oder ausführliche Gespräche über ihr Privatleben sind dagegen selten.

Kosmetik war schon vor dem bekannten Nachnamen ihr Beruf

Kiki Ochsenknecht ist keine Schauspielerin und hat auch keine klassische Fernsehkarriere aufgebaut. Ihr beruflicher Schwerpunkt lag im Beauty-Bereich.

Die KIK/ANN-Seite beschreibt sie als Kosmetikerin mit eigenen Studios in Berlin und auf Mallorca. 2019 wurde außerdem über die Eröffnung eines Hair-&-Beauty-Salons in Santanyí auf Mallorca berichtet. Zu diesem Zeitpunkt war bereits ein weiteres Geschäft in Berlin bekannt.

Welche dieser geschäftlichen Aktivitäten 2026 noch unverändert bestehen, lässt sich aus öffentlich verfügbaren Angaben allerdings nicht für jedes einzelne Unternehmen zweifelsfrei feststellen. Das Modeprojekt KIK/ANN ist weiterhin online, wobei der Shop im September 2026 auf der Website als nicht erreichbar bezeichnet wird.

Kikis berufliche Geschichte unterscheidet sie damit von vielen Partnerinnen prominenter Männer, deren öffentliche Bekanntheit fast ausschließlich aus einer Beziehung entstanden ist.

Mallorca brachte Kiki und Uwe Ochsenknecht zusammen

Die Beziehung zwischen Kiki Viebrock und Uwe Ochsenknecht begann lange vor der Hochzeit. Das Paar lernte sich 2009 auf Mallorca kennen und war bereits rund acht Jahre zusammen, als es seine Hochzeitspläne öffentlich machte.

Kurz vor der Trauung erklärte Ochsenknecht, dass beide keinen großen Rummel wollten. Ihr Zusammenleben habe sich ohnehin schon wie eine Ehe angefühlt. Die damalige dpa-Meldung zu den Hochzeitsplänen bezeichnete Kiki ausdrücklich als Visagistin.

Am 7. Juli 2017 folgte schließlich die standesamtliche Hochzeit. Berichten zufolge gehörten nur etwa 25 Personen zur Hochzeitsgesellschaft. Uwes Kinder Wilson Gonzalez, Jimi Blue, Cheyenne sowie Rocco Stark waren dabei.

Sie wurde Teil einer bekannten Familie, aber nicht ihrer Show

Mit der Ehe wurde Kiki Teil einer Familie, deren Mitglieder seit Jahren ungewöhnlich öffentlich leben. Natascha Ochsenknecht und die Kinder sind regelmäßig in Unterhaltungssendungen, Interviews und der Reality-Doku „Diese Ochsenknechts“ zu sehen.

Kiki verfolgt einen anderen Weg. Sie hat sich nicht zu einer zentralen Reality-TV-Persönlichkeit entwickelt und nutzt den Familiennamen deutlich weniger offensiv für eine eigene Medienkarriere.

Das passt auch zu früheren Aussagen. Als ihr Modeprojekt 2018 größere Aufmerksamkeit erhielt, machte sie deutlich, dass sie sich nicht hinter dem Nachnamen ihres Mannes verstecken wolle. Uwe habe sich diesen Namen als Künstler selbst erarbeitet.

Der Satz war bemerkenswert, weil er ihre Position innerhalb der prominenten Familie ziemlich genau beschreibt: Sie gehört dazu, versucht aber nicht, ihre gesamte öffentliche Identität daraus abzuleiten.

Auch 2026 stehen Kiki und Uwe gemeinsam durchs Leben

Uwe Ochsenknecht feierte am 7. Januar 2026 seinen 70. Geburtstag. Kiki wird auch in aktuellen Porträts weiterhin als seine Ehefrau genannt; Berlin und Mallorca werden dabei mit dem gemeinsamen Leben des Paares verbunden.

Über Kikis eigenes Geburtsdatum, ihre Kindheit, Ausbildung oder frühere Ehe existieren dagegen keine ausreichend belastbaren öffentlichen Detailangaben. Aus Altersangaben in älteren Medien lässt sich zwar ungefähr ein Geburtsjahr ableiten, ein exaktes Datum sollte daraus aber nicht als gesicherte Tatsache konstruiert werden.

Gerade diese Lücken gehören zu ihrem öffentlichen Profil. Kirsten „Kiki“ Viebrock ist seit vielen Jahren mit einem der bekanntesten deutschen Schauspieler verheiratet, ohne daraus eine permanente öffentliche Rolle gemacht zu haben.

Bekannt ist deshalb vor allem das, was sie selbst beruflich sichtbar gemacht hat: Kosmetik, ihre Verbindung zu Berlin und Mallorca und das gemeinsame Modeprojekt KIK/ANN. Der Name Ochsenknecht brachte zusätzliche Aufmerksamkeit – ihr eigener Weg begann jedoch schon davor.

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