Als Lambert Dinzinger im November 2014 geschieden wurde, war aus einer jahrzehntelangen Beziehung längst eine öffentliche Geschichte geworden. Der frühere BR-Sportmoderator und Schauspielerin Christine Neubauer hatten sich schon 2011 getrennt. Was folgte, spielte sich über Jahre nicht nur vor Gericht, sondern auch in den Medien ab.
Dabei wird Dinzinger bis heute häufig vor allem als Ex-Mann der Schauspielerin wahrgenommen. Seine eigene berufliche Laufbahn begann jedoch unabhängig davon: als Sportjournalist, Moderator und langjähriges Gesicht des Bayerischen Rundfunks.
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Sein Weg führte vom Lehramtsstudium zum Sportjournalismus
Lambert Dinzinger wurde am 9. Juli 1956 in München geboren. Nach dem Abitur studierte er an der Ludwig-Maximilians-Universität München Sport und Katholische Religionslehre. Ursprünglich hätte daraus eine Laufbahn als Lehrer entstehen können.
Dinzinger entschied sich jedoch für den Journalismus. Besonders Fußball, Tennis und Wintersport gehörten zu den Themen, mit denen er sich beruflich beschäftigte.
Ab Februar 1998 war er einem größeren Fernsehpublikum als Moderator der BR-Sendung „Blickpunkt Sport“ bekannt. Das traditionsreiche Format verbindet Berichte, Gespräche und Analysen rund um den bayerischen und internationalen Sport.
Christine Neubauer kannte er schon als Jugendliche
Die Beziehung zu Christine Neubauer begann lange vor deren großer Schauspielkarriere. Neubauer lernte Dinzinger bereits als Jugendliche kennen. 1979 wurden sie ein Paar, 1990 heirateten sie.
Zu diesem Zeitpunkt hatte Neubauer ihre Karriere als Schauspielerin bereits begonnen. Dinzinger entwickelte parallel seine eigene Arbeit im Sportjournalismus.
1992 kam der gemeinsame Sohn Lambert Dinzinger junior zur Welt. Über viele Jahre trat die Familie gelegentlich gemeinsam bei öffentlichen Veranstaltungen auf, ohne das Privatleben vollständig in den Mittelpunkt zu stellen.
Gerade deshalb sorgte die Nachricht von der Trennung Anfang 2011 für große Aufmerksamkeit. Neubauer erklärte damals öffentlich:
„So traurig es auch ist, wir haben die Gefühle füreinander verloren.“
Sie betonte zugleich, dass beide als Eltern weiterhin Verantwortung für ihren Sohn übernehmen wollten.
Aus der Trennung wurde ein jahrelanger Rechtsstreit
Was zunächst nach einer möglichst geordneten Trennung klang, entwickelte sich später anders. Im November 2011 reichte Christine Neubauer die Scheidung ein. Danach wurden unter anderem Unterhalts- und Vermögensfragen öffentlich diskutiert.
Am 24. November 2014 verkündete das Amtsgericht München nach 24 Ehejahren die Scheidung. In der damaligen Entscheidung spielte auch nachehelicher Unterhalt eine Rolle. Das Verfahren war zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht vollständig abgeschlossen.
Erst im März 2015 gelang vor dem Oberlandesgericht München eine abschließende Einigung. Die beteiligten Anwälte erklärten damals, die noch offenen Streitfragen seien durch einen Vergleich „gütlich bereinigt“ worden.
Damit endete ein Konflikt, der in vielen Medien über Jahre als „Rosenkrieg“ bezeichnet worden war. Für Dinzinger bedeutete diese Zeit eine ungewöhnliche Form von Öffentlichkeit: Nicht seine Arbeit als Sportjournalist, sondern die private Trennung stand plötzlich im Mittelpunkt.
Sohn Lambert blieb eng mit seinem Vater verbunden
Besonders belastend wirkte sich die Trennung offenbar auf das Verhältnis innerhalb der Familie aus. Lambert Dinzinger junior stand nach dem Ehe-Aus seiner Eltern zunächst deutlich auf der Seite seines Vaters und hatte über Jahre nur wenig oder keinen Kontakt zu seiner Mutter.
Inzwischen hat sich die familiäre Situation verändert. 2025 und 2026 wurde öffentlich bekannt, dass sich Christine Neubauer und ihr Sohn wieder angenähert haben. Lambert junior lebt inzwischen in Dubai und ist selbst Vater geworden.
Der ältere Lambert Dinzinger blieb während dieser Entwicklungen weitgehend außerhalb der öffentlichen Diskussion. Über sein heutiges Privatleben macht er kaum Angaben.
Nach der BR-Zeit wurde es ruhiger um ihn
Während Christine Neubauer weiterhin regelmäßig in Film-, Fernseh- und Unterhaltungsformaten auftrat, zog sich Dinzinger zunehmend aus dem großen öffentlichen Blickfeld zurück.
Aktuelle regelmäßige Moderationsaufgaben im Fernsehen sind nicht dokumentiert. Auch über neue berufliche Projekte veröffentlicht Dinzinger selbst kaum Informationen. Das unterscheidet ihn von vielen früheren TV-Persönlichkeiten, die ihre Öffentlichkeit später über soziale Netzwerke aufrechterhalten.
Gerade dadurch bleibt sein Name heute stark mit zwei Phasen verbunden: seiner Tätigkeit als Sportmoderator beim Bayerischen Rundfunk und der langjährigen Ehe mit Christine Neubauer.
Mehr als nur „der Ex-Mann von Christine Neubauer“
Lambert Dinzinger war bereits Sportjournalist und Moderator, bevor das Ende seiner Ehe zum Boulevardthema wurde. Sein beruflicher Weg führte vom Lehramtsstudium ins Fernsehen und schließlich zu „Blickpunkt Sport“, einem der bekanntesten Sportformate des Bayerischen Rundfunks.
Die Trennung von Christine Neubauer veränderte anschließend die öffentliche Wahrnehmung seiner Person. Jahrelang standen Scheidung, Unterhalt und Familienkonflikte stärker im Vordergrund als seine journalistische Arbeit.
Heute, mit 70 Jahren, lebt Dinzinger deutlich zurückgezogener als während seiner Zeit beim BR. Gesicherte aktuelle Informationen über sein Privatleben sind rar – und vieles, was darüber hinaus im Internet behauptet wird, ist öffentlich nicht zuverlässig bestätigt.


